Historie


Ein "bisserl was" über den Münchner Stadtteil Giesing und seine Sänger.



790



wird Giesing "Kyesinga" erstmals erwähnt


1627


kommen die Paulaner-Mönche aus Mailand ins Kloster Neudeck (Au) am Fuße des Nockherberges, erfinden das Starkbier (Salvator) und gründen später Filialkirchen ("alte" Giesinger Kirche)


1751


ein kurfürstliches Mandat erlaubt den öffentlichen Ausschank des Salvators am Festtag des Ordensgründers Franz von Paula


1854

werden Giesing mit Au und Haidhausen in das Stadtgebiet München eingegliedert

1860

wird der TSV (die Sechziger) gegründet

1866

beginnt die Errichtung der neugotisch gestalteten katholischen "Kathedralkirche" am Giesinger Berg ("neue Giesinger Kirche")

1886

kann die Hl.-Kreuz-Kirche ("Geburtshaus" der Sängerrunde) fertiggestellt werden

1897

Sängerrunde München-Giesing" (weltlicher Männerchor),
deren Namen im Verlauf der Geschichte in "Sängerrunde München-Giesing" bzw. "Sängerrunde München-Giesing Hl. Kreuz" (heute noch gültig) modifiziert wurde

1911

wird der Tierpark Hellabrunn eröffnet

1926

gelingt die Fertigstellung des "Sechziger-Stadions" an der Gründwalder Straße

1927

erhält Giesings Sängerrunde ihre Vereinsfahne

1931

Max Greger, der spätere populäre Musiker und Orchesterchef, wird geboren
(Alpenplatz)

1945

Franz Beckenbauer, der spätere weltbekannte Fußballer (Der "Kaiser") wird geboren (Zugspitzstraße)

1953

singt die Sängerrunde bei der Einweihung des "Karl-Valentin-" und "Weiß-Ferdl-Brunnens" am Münchner Viktualienmarkt

1954

stellt der letzte Giesinger Bauernhof (Knollhof) seinen Betrieb ein

1984

wird der Name "GieSingers" - der Moderne folgend - für die Sängerrunde
eingeführt

1994

wird aus den Reihen der GieSingers das "Paulaner-Quartett" gegründet

1997

nimmt Oberbürgermeister Christian Ude die Ehrung der GieSingers durch die
Stadt München für 100 Jahre Chormusik vor

1999

wird die Restaurierung der Vereinsfahne unter großem finanziellen Aufwand
abgeschlossen

2000

präsentieren die GieSingers München als Kulturbotschafter bei der
Vertragsunterzeichnung der Stadtteilpartnerschaft Obergiesing/
Colerain-Township in Ohio, bereisen fünf US-Bundesstaaten und Kanada

2004

Eröffnung des Kulturzentrums Giesinger Bahnhof

2005

erhalten die GieSingers mit der Verleihung der Zelter-Plakette durch
Bundespräsident Horst Köhler eine weiter Ehrung

2006

werden die GieSingers von den Kammerspielen München für drei Spielzeiten
engagiert